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22.05.2012

Trinkwasserqualität in Mikrosiemens

Trinkwasserqualität in Mikrosiemens

Mit einem einfachen Messgerät, das die Leitfähigkeit in µS/cm (Mikrosiemens je Zentimeter) des Wassers misst, lassen sich erste Rückschlüsse auf den Fremdstoffanteil im Trinkwasser ziehen. Einwandfreies und sauberes Trinkwasser hat einen Wert deutlich unter 80 µS/cm, wie es zum Beispiel Regen- oder reines Quellwasser hat. Die EU-Norm verlangt bis zum Jahr 2013 die Einhaltung von 400 µS/cm durchzusetzen. Die Norm der WHO lässt einen maximalen Wert von 750 µS/cm zu. Die deutsche Trinkwasserverordnung dagegen lässt einen Grenzwert von 2500 µS/cm zu. Nach der „Wende“ 1990 wurde dieser Wert von zunächst 1000 µS/cm auf 2000 µS/cm verdoppelt. 2001 wurde er dann weiter auf 2500 µS/cm erhöht. Durch die Heraufsetzung des Grenzwertes wurde es den Anbietern leichter gemacht, eine zulässige Wasserqualität zu erzeugen, aber allgemein die Möglichkeit der Verschlechterung der Qualität zugelassen.

Qualität von Trinkwasser als Lebensmittel Nr.1.

Qualität von Trinkwasser als Lebensmittel Nr.1.

Aufgrund der immensen Wichtigkeit richtigen Trinkwassers für den Körper haben wir ihm hier einen längeren Artikel gewidmet.
Der normale tägliche Wasserverlust des Körpers beträgt durch Urinausscheidung, Stuhlausscheidung, Schwitzen und Atmung etwa 2,4 Liter. Durch die Ernährung und das im Zellstoffwechsel gebildete Wasser gewinnen wir etwa 1,2 Liter zurück. Die restlichen 1,2 Liter müssen durch Trinken zugeführt werden, sonst geraten wir zunehmend in Wassermangel, der - wenn er größere Ausmaße annimmt – zu ernsthaften Zellfunktionsstörungen und damit chronischen Erkrankungen führen kann.

Die tägliche Mindesttrinkmenge beträgt also etwa 1,5 Liter Trinkwasser, um die biochemischen Funktionen des Organismus aufrechtzuerhalten. Während einer Therapie muss diese Menge aber unbedingt wesentlich erhöht werden, auf etwa 2,5 Liter pro Tag. Denn dabei müssen Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse in Gang gesetzt werden, die nur bei Zufuhr von viel reinem Wasser erfolgreich ablaufen können. Besonders bei der Symbioselenkung wird die Giftausleitung über den Darm in Gang gesetzt, und es kommt zu einer vermehrten Freisetzung von Giften im Gewebe, die nur mit viel Wasser erfolgreich ausgeschwemmt werden können. Wenn dann zu wenig Wasser getrunken wird, können die Gifte und Schlacken nicht ausreichend ausgeschwemmt werden. Aber selbst die herausgelösten Gifte „überschwemmen" sozusagen das Blut.

Die Nieren, welche die Gifte und Schlacken aus dem Blut herausfiltern und im Urin ausscheiden sollen, müssen den Urin höher konzentrieren. Dabei haben sie aber ihre Leistungsgrenzen. Werden diese überschritten, dann werden sie in der Endphase der Konzentration giftige Stoffe ins Nierenmark zurückgeben. Dabei wird die Konzentration im Nierenmark zunehmend toxischer. Wenn dieses anhält, führt es zu Irritationen der Niere. In der Folge wird die Ausscheidungsfunktion der Nieren zunehmend gestört. Dadurch können die Nieren nicht mehr soviel Toxine ausleiten, wie sie eigentlich sollten, und es kommt zum Rückstau von Giften, zuerst ins Blut, dann ins Gewebe.

Durch zu wenig Trinken entsteht also eine schleichende Selbstvergiftung des Körpers, die oft in chronischen Erkrankungen mündet, die unheilbar sind, wenn man die Ursache nicht erkennt. Der Organismus braucht also viel Wasser, besonders während einer Entgiftungs- und Entschlackungstherapie!

Und dieses Wasser müssen wir ihm täglich zuführen!

Und zwar mineralarmes Wasser.
Denn Mineralien in Mineral- und Heilwässern sind in aller Regel linksdrehend. Das bedeutet, dass Wasser die Eigenschaft hat, die Ebene linear polarisierten Lichtes entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen. Wenn Ihnen dies zu theoretisch ist, können wir das gut verstehen. Es bedeutet für Sie lediglich, dass „linksdrehende" Mineralien vom Darm zu 100 % ins Blut aufgenommen werden. Von dort gehen sie ins Bindegewebe und in die Lymphe, aber nicht in die Zellen. Denn die Zellen nehmen keine linksdrehenden Mineralien auf. Diese Mineralien sind für den Zellmineralhaushalt vollkommen wertlos. Da sie sich aber im Bindegewebe ablagern, erzeugen sie einen osmotischen Druck, der das Wasser aus den Zellen zieht. Ein Wassermangel in den Zellen ist aber für den Organismus schädlich. Eine extreme Situation ergibt sich bei Schiffbrüchigen, die hochmineralhaltiges Meerwasser trinken: Sie sterben an einer Entwässerung (Dehydration) der Zellen, die dadurch funktionsunfähig geworden sind. Statt dass die „linksdrehenden" Mineralien direkt in die Zellen gehen können, müssen sie an sogenannte Carrier, also Transporteiweiße, gebunden werden. Diese schleusen sie in die Zellen ein. Wenn das nicht erfolgt, müssen die linksdrehenden Mineralien aus dem Körper entfernt werden, um ihn nicht durch Ablagerungen zu belasten. Dies geschieht über die Nieren, was die Ausscheidungsfunktion der Nieren zusätzlich belastet. Daran sollte man denken, wenn man Mineralwasser trinken will.

Natürlich braucht der Organismus Mineralien, aber das sind die organisch gebundenen Mineralien von Pflanzen und Fleisch, nicht die anorganischen Mineralien der Mineralwässer. Aber auch Leitungswasser ist kein reines Wasser. Es ist zusätzlich zu den Mineralien noch schadstoffbelastet. Die Probleme des Trinkwassers sind allgemein bekannt. Die zunehmende Verschmutzung des Wassers mit chemischen Stoffen und Schmutzpartikeln unterschiedlicher Herkunft kann von den Wasserwerken nur noch mit großem Aufwand bewältigt werden.

Selbst die Einhaltung von Grenzwerten bedeutet nicht, dass das Trinkwasser rein und gesund ist. Es enthält noch viele niedermolekulare Partikel, und es enthält noch die Schwingungen der Schadstoffe. Zur Nachaufbereitung des Leitungswassers sind von der Industrie mehrere Verfahren entwickelt worden. Diese sind im Buch „Geheimnis Wasser - Von heilenden und krankmachenden Wässern“ beschrieben. Das interessanteste Verfahren ist die Umkehrosmose, weil sie die nach der Wasseraufbereitung noch im Leitungswasser verbliebenen Schadstoffe und Mineralien fast restlos entfernt. Das durch die Umkehrosmose mineralarm und schadstoffarm gemachte Wasser hat eine Reihe von Eigenschaften, die der Körper braucht.


Der pH-Wert:
Der pH-Wert bezeichnet den Säuregrad des Wassers. Er richtet sich nach der Menge der im Wasser vorhandenen Wasserstoffionen. Dadurch ist er abhängig von der Art der Mineralien. Der neutrale pH-Wert des Wassers liegt bei 7,0 der ideale Wert etwas darunter. Leitungswasser hat heutzutage im Allgemeinen einen pH-Wert von 7,6 -7,8. Leider führt eine ständige Zufuhr von Leitungswasser nicht zu einer Entsäuerung des Körpers, sondern nur zu einer Belastung des Blutes, denn das Blut sollte einen pH-Wert von etwa 7,35 haben.Die Umkehrosmose kann durch die Entfernung von Mineralien und Schadstoffen den pH-Wert senken.

Der rH2-Wert :
Der rH2-Wert bezeichnet das Vermögen des Wassers, mit enthaltenen Stoffen chemisch zu reagieren und dabei Elektronen hinzuzugewinnen oder abzugeben. Je mehr Elektronen Wasser enthält, desto niedriger ist der rH2-Wert. Der neutrale Wert liegt bei 28, der ideale Wert bei 22. Hier ist der Austausch von Sauerstoff mit Kohlendioxid am besten möglich. In der Realität hat Leitungswasser einen rH2-Wert von zumeist 32-36, Umkehrosmose-Wasser hingegen von 28-30.

Der r-Wert:
Der r-Wert bezeichnet den elektrischen Widerstand des Wassers, gemessen in Ohm. Dieser Wert wird durch die Gesamtmenge der im Wasser enthaltenen Mineralien bestimmt. Ein Wasser, das viele Mineralien in ionisierter Form (die sog. Elektrolyte, siehe Glossar) enthält, hat eine hohe Leitfähigkeit. Der Widerstand des Wassers gegen elektrischen Strom ist folglich niedrig. Ein Wasser, das wenig Mineralien in ionisierter Form (= Elektrolyts) enthält, hat eine niedrige Leitfähigkeit, Der Widerstand des Wassers gegen elektrischen Strom ist folglich hoch. Das ist es, was wir brauchen: mineralarmes Wasser.
Der ideale r-Wert des Wassers ist über 10.000 Ohm. Wir finden ihn nur bei mineralarmem Wasser, z. B. bei Umkehrosmose-Trinkwasser. Leitungswasser liegt üblicherweise bei bescheidenen 1000 Ohm.
Sie sehen, warum das Trinkwasser eine zentrale Position einnimmt. Von ihm hängt viel ab, Krankheit wie Gesundheit. So dient das Trinkwasser besonders der Entgiftung und Entschlackung für den Organismus. Deshalb wird hier besonders nachhaltig ein mineralarmes Trinkwasser gefordert. Denn diese Aufgabe kann nur von einem mineralstoffarmen, reinen, energiereichen, lebendigen Trinkwasser erfüllt werden. Jeder Erwachsene sollte täglich mindestens 2 1/2 Liter mineralarmes Wasser trinken, noch besser energetisiertes Umkehrosmosewasser, sonst können diese Stoffe nicht aus dem Gewebe gelöst und durch die Nieren ausgeschieden werden. Mineralwasser ist zu sehr mit sog. anorganischen Mineralien beladen, um diese Ausscheidungsaufgabe ausreichend erfüllen zu können!
Damit ist aber wirklich reines, lebendiges Wasser gemeint, kein Teewasser, kein Kaffeewasser. Wenn Sie Ihr Quantum an reinem, lebendigem Wasser getrunken haben, dann können Sie natürlich zusätzlich noch Tee oder Kaffee trinken, wenn es gesundheitlich erlaubt ist.

Unser Tipp:
Trinken Sie immer zu Kaffee die “Doppelte Menge” Wasser (ohne Kohlendioxyd), und Tee möglichst “basisch” ( gelb/goldfarben).

Wer nicht ausreichend trinkt, bei dem wirkt die Entgiftungs- und Ausleitungsmöglichkeit nicht, im Gegenteil: Es kann bei einer Aktivierung der Schlacken im Gewebe ohne ausreichende Wasserzufuhr zu einer Rückvergiftung kommen, die schlimmer ist, als wenn die Schlacken gar nicht erst aktiviert worden wären. Das sind dann die „Erstverschlimmerungen", unter denen viele Menschen leiden, wenn sie nicht genügend trinken.

Deswegen denken Sie daran: trinken, trinken, trinken und natürlich das richtige Wasser!

(http://www.vitaltherapiezentrum.de/html/body_trinkwasser.html)